Woher das Kreuzworträtsel seinen Namen hat, ist kaum rätselhaft. Schon das allererste seiner Art trug den Titel „Word-Cross Puzzle“. Es erschien 1913 in der US-amerikanischen Zeitung „New York World“ und war ein großer Erfolg, der bald zahlreiche Nachahmer auch in Europa fand.

Viele Varianten

Heute gibt es Kreuzworträtsel in zahlreichen Variationen, wobei die Rätselfragen mal direkt in einem „Blindfeld“ (nicht auszufüllendes Feld) stehen und mal am Rand platziert sind. Manche Rätselgitter sind symmetrisch aufgebaut, andere eher chaotisch, manche Fragen zielen auf lexikalisches Wissen ab, während andere zu Knobeleien herausfordern. Eine Besonderheit sind Zahlen-Kreuzworträtsel, bei denen gleiche Zahlen gleiche Buchstaben bedeuten.

Angesichts des schier unbegrenzten Fundus an Möglichkeiten, Strukturen und Rätselfragen, wird es Rätselfreunden bestimmt nie langweilig. In Deutschland wohl am weitesten verbreitet ist der Typ des „Schwedenrätsels“. Dabei stehen die extra kurz formulierten Fragen unmittelbar in den Blindfeldern.

Kreuzwort digital

Das klassische Kreuzworträtsel will mit Bleistift und Radiergummi ausgefüllt werden. Wer etwas nicht weiß, lässt das Kästchen frei, denn Schummeln ist verpönt. Allerdings ist die Versuchung groß, bei einem besonders kniffeligen Begriff eine Suchmaschine zu Rate zu ziehen. Und einige Websites bieten sogar einen bequemen Löseservice: Hier gibt es auf (fast) jede Frage eine Antwort. Wie befriedigend das ist, muss jeder selbst entscheiden…

Auch im Hintergrund ist die digitale Revolution schon längst bei den Kreuzworträtseln angekommen. Die Rätselautoren früherer Zeiten mussten alle Begriffe noch per Hand in ein vorgegebenes Gitter eintragen und brauchten dafür sicherlich ein profundes Wissen. Heutzutage hilft spezielle Software mit, die Rätsel schneller und kostengünstiger zu erstellen. Aber noch immer ist die ordnende Hand eines erfahrenen Autoren gefragt, um besonders hochwertige und schlüssige Rätsel anzufertigen, die wirklich Spaß machen.

Kreuzworträtsel