Wer als Handwerker oder Hobby-Bastler schon einmal ein Gartentor oder einen Kistendeckel montiert hat, der kennt auch ein Kreuzgehänge. Der Name bezeichnet eine Art stabiles Scharnier, das zwei Bauteile fest, aber doch beweglich miteinander verbindet. Wenn es aufgeklappt ist, bildet es optisch ein Kreuz mit kurzem Querbalken und langem Längsbalken.

Band und Klobe

Ein typisches Kreuzgehänge besteht aus zwei Teilen:

  • Das sogenannte Band (der Längsbalken des gedachten Kreuzes) wird an den beweglichen Türflügel, oder ein ähnliches Element, geschraubt. Für einen sicheren Halt sind meist mehrere Öffnungen für Schrauben vorgesehen.
  • Der sogenannte Klobe (der Querbalken des Kreuzes) ist das Gegenstück zum Band und wird beispielsweise an einem Torpfosten befestigt.

Zwei Kreuzgehänge reichen in vielen Fällen für eine Befestigung. Da die Kreuzgehänge meistens außerhalb der Wohnung eingesetzt werden, müssen sie Wind und Wetter standhalten. Daher bestehen sie aus Edelstahl oder verzinktem Stahlblech und sind rostfrei. Für besonders hohe Belastungen empfehlen Fachleute stattdessen Ladenbänder oder Winkelbänder. Diese sind deutlich länger als ein übliches Kreuzgehänge und lassen sich mit vielen Schrauben befestigen.

Kreuzgehänge